Haus Burgund Mainz

 
 

Ausstellungen


©Schmitz-Höhn

Mittwoch, 01. Februar 2017, 18.30 Uhr
Ausstellungseröffnung im Haus Burgund

Marianne Schmitz-Höhn
Savoir vivre


Die Partnerschaft zwischen Mommenheim und Neuilly-lès-Dijon (Departement Côte d’Or) feiert 2017 ihr 45-jähriges Bestehen. Die Mommenheimer Künstlerin Marianne Schmitz-Höhn, die Mitglied im Kunstverein Eisenturm Mainz e.V. und im Essenheimer Kunstverein ist, unterstützt diese Städtepartnerschaft aktiv. Das Haus Burgund würdigt ihr Engagement nun mit einer Ausstellung.

Marianne Schmitz-Höhns Malerei fegt in einer Welle aus Klang und Farbe die Betrachter*innen von den Füßen: Zusammenbruch oder Aufbruch, Zerstörung und Erneuerung fallen in einen einzigen dynamischen Prozess zusammen, der Material und Farbe, Begriffe und durchschimmernde Fragmente vor sich her schwemmt.

Ihre Arbeiten sind eine Hommage an die großen Techniken der Moderne, von der Collage über die befreite Farbe bis zum Action Painting. In einer explodierenden Gischt aus Formen und Farbspritzern und durchschimmernden Akkorden fassen sie sowohl die Freiheiten, die das moderne Experiment für die Malerei erobert hat, als auch die Katastrophen des 20. Jahrhunderts, die diese Entwicklungen begleitet haben, zusammen - und beschreiben "Moderne" als einen Prozess der permanenten Infragestellung, der Zerstörung und Erneuerung. (Prof. Dr. Käthe Wenzel, Berlin, Juni 2016)


Dr. Otto Martin, Kunstverein Eisenturm Mainz e.V., führt in die Ausstellung ein.

Dauer der Ausstellung: bis 02. März 2017

Mittwoch, 08. März 2017, 18.30 Uhr im Haus Burgund
Ausstellungseröffnung anlässlich des Weltfrauentags

La Libellule
Die Ausstellung zum Buch

©Séronie-Vivien/Bidon

Sophie Séronie-Vivien (Text)
Adeline Bidon (Illustration und Layout)

La Libellule (‚Die Libelle‘) erzählt den Traum eines Mannes. Den Traum seines Emporfliegens aus einem Granatenloch im Jahr 1915 beim Näherrücken des Todes.
Emporfliegen des ruhelosen Geistes, um der unerträglichen Realität zu entfliehen.
Emporfliegen der von ihm ersonnenen zerbrechlichen Flugmaschine.
Emporfliegen der geliebten Frau, von der der Krieg ihn getrennt hat.

Der Leser fragt sich: Ist die Libelle Luftschiff, graziles Insekt oder verlorene Geliebte? Mit ihrem Text beschreibt Sophie Séronie-Vivien die Leidenschaften und universell gültigen Sehnsüchte ihres Großvaters, eines Überlebenden des Ersten Weltkriegs: leben, erschaffen, lieben, weitergeben. Zwischen historischer Ikonographie und technischem Kosmos setzt Adeline Bidon dieses sinnliche Universum durch die Verknüpfung von Traumwelt und Realität kongenial in Szene.

Die Ausstellung führt den Betrachter durch das Kunstbuch und seine Entstehungsgeschichte und nimmt dabei Bezug auf historische Fakten und familiäre Wurzeln. Der Erste Weltkrieg wird ebenso thematisiert wie die Anfänge der militärischen und zivilen Luftfahrt in Frankreich.

Der bildende Künstler und Verleger Johannes Strugalla führt in die Ausstellung ein.

Im Rahmen von Frankfurt auf Französisch - Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017

Dauer der Ausstellung: bis 28. April 2017

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