Hinweis in eigener Sache

Das Haus Burgund geht mit der Zeit und wird die Veranstaltungsprogramme ab Januar 2016 nur noch als elektronischen Newsletter verschicken.

Wir laden Sie herzlich ein, uns Ihre Mailadresse mitzuteilen, entweder direkt an info@haus-burgund.de oder über das Kontaktformular auf unserer Internetseite www.haus-burgund.de, damit wir Sie auch weiterhin informieren können.
Einladungen zu unseren Veranstaltungen verschicken wir jedoch weiterhin in Papierform!

 

 

Öffnungszeiten: 

Mo.-Do.: 9.00 bis 13.00 Uhr 

und 14.30 bis 18.00 Uhr;

Fr.: 9.00 bis 13.00 Uhr


Bibliothek: 

Mo.-Mi.: 12.00 bis 18.00 Uhr;

Do.-Fr.: 9.30 bis 15.30 Uhr



 

 


 


 

Dienstag, 03. Mai 2016

18.30 Uhr im Haus Burgund

 

   

LINIENFLUG Zeichnungen

Johannes Strugalla

 

 

Zentrum und Angelpunkt der bildnerischen Arbeit ist die Zeichnung in den unterschiedlichsten Formen. Ihr Bindeglied ist das Streben nach der Autonomie der Linie und das Ausloten ihrer Möglichkeiten: einer Linie, die sinnlich ist, Spur, von einem inneren Spannungszustand hinterlassen, die jedoch nichts darstellen oder abbilden will. Zwischen Plan und Zufall sucht sie ihr eigenes Leben und entwickelt im Material – wie die Musik – ihre ästhetischen Gesetze. Hierbei bedient Johannes Strugalla sich gern der Rohrfeder, die er mit Chinatusche auf Japanpapier einsetzt. Dieses läßt kein Entfernen der einmal gesetzten Linie zu.

Aus der Zeichnung entwickeln sich die übrigen Arbeitsgebiete Typographie, Druckgraphik, insbesondere Holzschnitt und Künstlerbuch, welches als bevorzugte Schnittstelle die Zeichnung integriert. Die Bücher entstehen mehrsprachig in Zusammenarbeit mit Françoise Despalles. Sie versuchen, ästhetische Kategorien und kulturelle Grenzen zu überwinden und werden von bedeutenden Sammlungen in Europa und USA erworben.

Der 1943 geborene Künstler studierte Kunstpädagogik, Kunstgeschichte, Philosophie, Romanistik in Mainz und Druckgraphik an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts Paris. Er lebt und arbeitet in Mainz, Paris und Südfrankreich und wurde mehrfach von der Staatlichen Kunsthochschule Dijon und verschiedenen Hochschulen in Frankreich und USA zu Vorträgen, Lehraufträgen und Workshops eingeladen.


>>  Ausstellungseröffnung im Rahmen der Europawoche
>>  Dauer der Ausstellung: bis 30. Mai 2016

>>  In Zusammenarbeit mit der Vertretung des Landes beim Bund und bei   der Europäischen Union

 

 

 

 

 

Mittwoch, 11. Mai 2016

18.30 Uhr im Mainzer Rathaus

 

   

Cathy Jardon

 

 

Die in Belfort geborene und in Berlin lebende Künstlerin Cathy Jardon arbeitet mit den traditionellen Materialien der Malerei, mit Leinwand, Keilrahmen und Farbe. Daraus entstehen seit 2003 Variationen aus einfachen, jedoch streng begrenzten Formen. Linien, Rechtecke, Gitter oder andere geometrische Formen werden präzise und strukturiert platziert. Im Gegensatz dazu genießen die Farben, bei denen es nicht um Harmonie oder Disharmonie geht, jede Freiheit. Jardon lässt Farbe und Form handeln, miteinander interagieren, um das Gemälde in Schwung zu bringen. Am Ende ihrer Überlegungen steht die Frage, ob es sich um die Konstruktion der Dekonstruktion oder um die Dekonstruktion der Konstruktion handelt?


>>  Marianne Grosse, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz, spricht ein Grußwort.

 

>>  Ausstellungseröffnung im Rahmen der Burgunder Tage

>>  Dauer der Ausstellung: bis 02. Juli 2016

>>  In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Mainz

 

 

 

 

 

Donnerstag, 02. Juni 2016

18.30 Uhr im Haus Burgund

 

   

Jacques Revon

Grains d’argent photographiques – mes années 1970

 

 

Das Jahr 1826 gilt als die Geburtsstunde der Fotografie, als der in Chalon-sur-Saône/Burgund geborene Nicéphore Niépce mit einer Camera obscura die vermutlich erste lichtbeständige Fotografie der Welt machte. 190 Jahre Fotografie sind nun Anlass für die Fotoausstellung von Jacques Revon, der als freier Journalist bei Funk und Fernsehen in Frankreich arbeitete.

Seit seinem Eintritt in den Ruhestand widmet er sich ganz seiner Leidenschaft, der Silberfotografie. Er hat mehrere Bücher zur Geschichte der Fotografie veröffentlicht und lässt seine Leser an den Begegnungen seiner über 40-jährigen Karriere teilhaben.

Die 20 Schwarzweißfotografien, die im Haus Burgund gezeigt werden, sind Reportagen der 1970er Jahren entnommen. Die Silberbromidgelatine-Abzüge auf edlem Barytpapier sind ein einzigartiges Zeugnis ihrer Zeit.
 


>>  Eröffnung der Fotoausstellung von Jacques Revon

>>  Dauer der Ausstellung: bis 01. Juli 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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