Haus Burgund Mainz

 
 

Ausstellungen


Sigrid Schewior
Fotobilder und andere


Donnerstag, 10. Januar 2019, 18.30 Uhr im Haus Burgund Mainz
Ausstellungseröffnung


Sigrid Schewior ist fotografierende Malerin und zeigt in der Ausstellung in Form einer RaumCollage neue fotografische Arbeiten und andere Bilder, in denen sie verschiedene bildnerische Realitäten in Verbindung bringt. In den fotografischen Überlagerungen verschiedener Raumansichten sowie im Transfer von malerischer Auflösung in eine digitalisierte Bildsprache versucht sie, dem Betrachter die Realität in seiner Komplexität ins Bewusstsein zu rücken und ihm in dieser bewegten Sehweise ein erweitertes Weltverständnis zu eröffnen.

Neben den fest installierten Arbeiten werden während der Ausstellungszeit die Positionen einer Wandarbeit im wöchentlichen Rhythmus verändert.

Die Künstlerin studierte an den Hochschulen für Bildende Künste in Frankfurt/Main und Hamburg. Sie stellt seit 1984 aus und wurde mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet, u.a. 2001 mit dem Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen des Kulturabkommens mit der Partnerregion.

Zur Eröffnung spricht Dr. Irene Schütze, Kunsthochschule Mainz.

Dauer der Ausstellung: bis 28. Februar 2019

Marie-Charlotte Urena
Homo Sentimentalis


Donnerstag, 14. März 2019 um 18.30 Uhr im Haus Burgund
Ausstellungseröffnung im Rahmen des Weltfrauentags


Der Titel der Ausstellung Homo Sentimentalis der aus Dijon stammenden Künstlerin Marie-Charlotte Urena geht auf einen Satz aus dem Buch Les sentiments du capitalisme (‚Gefühle in Zeiten des Kapitalismus‘) von Eva Illouz zurück. In diesem Buch geht die Autorin über die oberflächliche Vorstellung von Gefühlen hinaus, um zu deren wahren Kern vorzudringen: „Das Gefühl ist nicht das Handeln selbst, sondern die innere Energie, die uns handeln lässt und die unseren Handlungen ihren besonderen Klang und ihre besondere Farbe verleiht.“

Mit ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland möchte die 30-jährige Marie-Charlotte Urena das Gefühl der Liebe heraufbeschwören, das sie in der heutigen Zeit für eine Utopie hält, nach der zu streben wir uns jedoch mit aller Kraft bemühen müssen. Mit einer Serie von Baisers (‚Küssen‘) aus Keramik, scheinbar aus Papier gemachten Vasen und Gemälden führt sie uns die Zerbrechlichkeit unserer Beziehungen und gleichzeitig deren Stärke vor Augen.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Werke, die während zweier Aufenthalte der Künstlerin als Artist-in-Residence in Longchamp (Côte d’Or) und in Benin entstanden sind.

Dauer der Ausstellung: bis Freitag, den 26. April 2019