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Die Partnerschaft Burgund/Rheinland-Pfalz
Seit 1956 haben das Land Rheinland-Pfalz und Burgund, dann die Region Burgund ein Netz enger Beziehungen geknüpft. Nach und nach wurden Austausche, zunächst auf administrativer Ebene, schließlich in allen übrigen Bereichen organisiert. Die Gebiets-körperschaften haben mit Hilfe des Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund und seines burgundischen Pendants, der Union pour la Coopération Bourgogne/Rhénanie-Palatinat großen Anteil an Austauschen und Partnerschaften zwischen Städten, Gemeinden, Vereinen, Kammern, Schulen, Universitäten u.s.w. Heute gibt es mehr als 500 Partnerschaftskomitees in beiden Regionen, die diese Partnerschaft lebendig und beispielhaft für die europäische Integration machen.
Das Engagement des Regionalrats Burgund
Eine wichtige Etappe auf dem Weg zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Körperschaften beider Regionen war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem Regionalrat Burgund und dem Landtag Rheinland-Pfalz im Juni 1987. Diese Willenserklärung hat sich durch die Eröffnung des Hauses Rheinland-Pfalz in Dijon (1991) und des Hauses Burgund in Mainz (1994) konkretisiert. Das politische Engagement beider Regionen wurde 1997 durch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem Regionalrat Burgund und der Landesregierung Rheinland-Pfalz bekräftigt.
Diese engagierte Zusammenarbeit wurde im Rahmen der europäischen Integration am 21. Mai 2003 mit der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung "4er Netzwerk der Regionalpartner" zwischen dem Land Rheinland-Pfalz, der Region Burgund, der Mittelböhmischen Region und der Woiwodschaft Oppeln sowie der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Zusammenarbeit des Landtags Rheinland-Pfalz, des Regionalrats Burgund, der Mittelböhmischen Region und des Sejmik der Woiwodschaft Oppeln erweitert und gestärkt.
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